Warum WordPress gar nicht so schlecht ist
Datum
28. März 2026 (Aktualisiert am 29.5.2026)
Seit rund 8 Jahren baue ich Websites mit WordPress. Immer wieder höre ich die gleichen Aussagen: “WordPress ist tot”, “WordPress ist nicht gut”, “WordPress ist nicht sicher”, “WordPress ist langsam”.
Aber stimmt das wirklich? Aus meiner Erfahrung als Webentwickler: WordPress ist auch 2025 noch eine gute Wahl für viele Web-Projekte. Wieso, schauen wir uns gleich an.
Was ist WordPress?
WordPress ist ein vielseitiges Content-Management-System (CMS), das sowohl für Nicht-Techies als auch für Webentwickler:innen geeignet ist. Es bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche zur einfachen Erstellung und Verwaltung von Inhalten wie Texten, Bildern und Videos. Hier sind die wichtigen Merkmale von WordPress:
- Benutzerfreundlichkeit: Intuitive Oberfläche für einfache Inhaltsverwaltung.
- Erweiterbarkeit: Durch Themes und Plugins können Websites individuell angepasst werden.
- Technische Grundlagen: Basierend auf PHP und MySQL für dynamische Inhaltsverwaltung.
- Open Source: Kostenlos und kontinuierlich von einer grossen Community weiterentwickelt.
- Freiheit: Möglichkeit zur Custom-Programmierung durch eigene Plugins und Themes.
Dadurch ist WordPress für einfache Blogs aber auch komplexe Websiten geeignet.

Die Website der
Musikschule Sarnen
wurde mit WordPress umgesetzt.
Die unbestreitbaren Vorteile von WordPress
1. Riesige Community und Verbreitung
WordPress betreibt über 40% aller Websites weltweit. Diese enorme Verbreitung bedeutet:
- Eine grosse Community an Entwickler:innen und Nutzer:innen
- Zahllose Ressourcen, Tutorials und Dokumentationen
- Kontinuierliche Weiterentwicklung und Verbesserung
Mit WordPress gibt es für jede Herausforderung, meistens eine «einfache» Lösung. Die Ressourcen sind oft gut strukturiert, ansprechend präsentiert und leicht verständlich. Die WordPress-Community ist gross und aktiv, entsprechend findet man brauchbare Tutorials, Plugins und Themes. Bei Drupal ist das aus meiner Erfahrung deutlich dünner gesät.
2. Hervorragende Editor-Experience mit Gutenberg
Der Gutenberg-Editor hat die Content-Erstellung in WordPress revolutioniert:
- Visuelles Editing mit Blocks
- Moderne, intuitive Benutzeroberfläche
- Anpassbare Einschränkungen für Kunden
- Möglichkeit, eigene Blocks zu erstellen
Meine Kunden berichten durchweg positiv über ihre Erfahrungen mit dem Editor. Die Handhabung ist aus meiner Sicht deutlich angenehmer als zum Beispiel das Paragraphen-System in Drupal.

3. Flexibilität in der Entwicklung
WordPress bietet verschiedene Wege, um Websites zu entwickeln:
- Traditionelle PHP-Templates
- Twig-Engine mit Timber
- Block-basierte Entwicklung
- React-basierte Gutenberg-Blocks
- Headless-Ansätze mit modernen Frontend-Frameworks wie Next.js oder Headless CMS
Du kannst den technischen Ansatz je nach Projektanforderungen wählen. Von einfach bis hochkomplex.
4. Einfache Installation und Wartung
Die Installation und Wartung von WordPress-Websites gestaltet sich einfach:
- One-Click-Installer bei den meisten Hosting-Anbietern
- Lokale Entwicklungsumgebungen wie Local by Flywheel
- Unkomplizierte Updates mit hoher Erfolgsquote
Aus meiner Erfahrung mit hunderten WordPress-Wartungen kann ich sagen: Die Fehlerquote ist sehr tief und es geht eigentlich nie etwas schief. Mit Drupal und Joomla sieht das ganz anders aus.
Häufige Kritikpunkte und meine Meinung dazu
”WordPress ist langsam und zugemüllt”
WordPress kann langsam werden, aber nur, wenn es falsch eingesetzt wird. Wenn jemand ohne Webentwicklungskenntnisse zahllose Plugins installiert, entsteht tatsächlich ein Problem.
Ein professioneller Ansatz sieht anders aus:
- Custom Theme ohne unnötige Abhängigkeiten
- Eigener Frontend-Aufbau mit Webpack oder Vite
- CSS, SCSS oder Tailwind CSS für Styles
- Vanilla JS oder React für Interaktivität
- Sorgfältig ausgewählte, wirklich nötige Plugins wie:
Mit dieser Herangehensweise entstehen schnelle, sichere und wartbare Websites.
Wann WordPress die richtige Wahl ist
WordPress eignet sich hervorragend für:
- Marketing-Websites für Unternehmen
- Projekte, bei denen Kunden selbst Inhalte pflegen müssen
- Websites mit überschaubarer Komplexität
- Projekte mit begrenztem Budget
Bei hochkomplexen Webanwendungen oder Enterprise-Lösungen sind andere Systeme wie Drupal oder Headless-Ansätze mit Sanity, Contentful, Storyblok etc. definitiv besser geeignet.
Fazit: WordPress bietet echten Mehrwert
Mein Fazit nach 8 Jahren WordPress-Entwicklung: Es kommt auf den richtigen Einsatz an. Mit WordPress kannst du kosteneffizient funktionale und ansprechende Websites bauen, mit denen Marketing-Teams und Unternehmen gut arbeiten können. Wenn du gerade überlegst, deine Website erstellen zu lassen, ist WordPress oft ein guter Startpunkt.
Die Kombination aus durchdachter Strategie, eigenem Design und sauberer Entwicklung macht WordPress auch 2025 noch zu einem Werkzeug, das trotz aller negativen Stimmen seine Daseinsberechtigung hat.
Ich berate dich gerne, ob WordPress für dein nächstes Projekt die richtige Wahl ist. Egal ob in Obwalden, Nidwalden, Luzern oder anderswo: Jetzt kontaktieren
Tags
- WordPress •
- CMS •
- Webentwicklung •
- Website-Strategie •
- Gutenberg •
- Performance •
- SEO •
- Webdesign •
- Frontend •
- Backend •
- PHP •
- MySQL •
- Webhosting •
- Content-Management •
- Web-Sicherheit